Confluence Cloud vs. Confluence Data Center: Unterschiede und neue Funktionen für den Nutzer

Confluence Cloud vs. Data Center: Unterschiede, Vorteile und neue Funktionen für den Nutzer

Confluence Cloud vs. Data Center: Unterschiede, Vorteile und neue Funktionen für den Nutzer Atlassian hat angekündigt, seinen gesamten Stack künftig auf die Cloud auszurichten – Server ist bereits Geschichte, Data Center läuft auf ein klares Enddatum für den Support zu. Für viele Unternehmen klingt das nach einem reinen Infrastruktur-Thema: „Das betrifft doch nur die IT, oder?“ Für Confluence-Nutzer ist es in Wahrheit ein spürbarer Wandel im Arbeitsalltag: von einem statischen Wiki im Rechenzentrum zu einer vernetzten Wissensplattform mit globaler Suche, KI-Unterstützung, Whiteboards und Echtzeit-Kollaboration. Dieser Beitrag zeigt konkret aus Nutzersicht, was sich zwischen Confluence Data Center und Confluence Cloud ändert – und was ganz bewusst gleich bleibt, insbesondere für regulierte Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen. Was Sie erwartet: Warum reden gerade alle über Atlassian Cloud ? 15. Februar 2024 – Das Ende der Server-Ära Seit dem 15. Februar 2024 werden alle klassischen Server-Produkte von Atlassian – darunter auch Confluence Server – nicht mehr unterstützt.. Es gibt keine Sicherheits-Updates, Bugfixes und keinen offiziellen Support mehr. Wer heute noch auf Confluence Server arbeitet, setzt damit auf ein System, das mit der Zeit unsicherer und schwerer auditierbar wird – in vielen Konzernen ist das langfristig nicht mehr tragbar. 30. März 2026 – 30. März 2028 – Data Center wird zur Einbahnstraße Für Confluence Data Center läuft eine Auslaufphase: Ab 30. März 2026: Keine neuen Data-Center-Subskriptionen und keine neuen Data-Center-Apps mehr. Bis 30. März 2028: Bestandskunden können ihre Lizenzen noch einmal verlängern – danach nicht mehr. Aus Sicht der Unternehmen heißt das:Confluence Data Center wird eingefroren, während neue Funktionen, Integrationen und KI-Features fast ausschließlich in der Cloud entstehen. 28. März 2029 – Data Center wird read-only Am 28. März 2029 folgt der harte Cut: Confluence Data Center (und die zugehörigen Marketplace-Apps) werden read-only. Es können keine neuen Seiten oder Inhalte mehr erstellt oder bearbeitet werden, nur noch Lesezugriff. Spätestens dann gilt:Ohne Cloud-Migration gibt es kein produktives Confluence mehr – nur noch ein Archiv. JL.Digital GmbH. Bereit für die Migration in die Atlassian Cloud ? Wenn ihr gerade vor der Entscheidung steht, Jira und Confluence in die Cloud zu bringen, müsst ihr das nicht alleine tun. Gemeinsam schauen wir uns eure aktuelle Umgebung, Anforderungen eures Unternehmens und Compliance-Vorgaben an und übersetzen das in einen klaren Migrationspfad. Mit einem kompakten Cloud-Quickcheck bekommt ihr eine ehrliche Einschätzung, Risiken und Quick-Wins – und wisst genau, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Unser Angebot Cloud-Quickcheck buchen Was bleibt für Confluence-Nutzer gleich? Bevor wir in die Unterschiede einsteigen, die gute Nachricht:Confluence Cloud ist kein komplett neues Tool, sondern ein weiterentwickeltes Confluence mit vertrauter Grundlogik. In Confluence Cloud bleibt u. a.: Die Struktur aus Bereichen (Spaces), Seiten und Unterseiten bleibt erhalten. Berechtigungen steuert ihr weiterhin über Gruppen sowie Rechte auf Bereichs- und Seitenebene. Eure Inhalte bleiben Confluence-typisch organisiert: Wissen, Richtlinien, Projektdokumentation, Prozess- und Risikoinhalte lassen sich wie bisher strukturiert ablegen. Ihr könnt weiterhin kommentieren, @-mentionen, verlinken und Dateien anhängen. Kurz:Ihr werdet euer Confluence in der Cloud sofort wiedererkennen – mit deutlich mehr Möglichkeiten im Hintergrund. Was ändert sich im Confluence-Alltag wirklich? Die eigentlichen Unterschiede zeigen sich im Arbeitsalltag: Confluence Cloud fühlt sich in vielen Situationen wie „das gleiche Confluence“ an, nimmt aber mehr Handgriffe ab und erleichtert die Zusammenarbeit spürbar. Dazu tragen eine modernere Oberfläche, eine bessere Suche, bessere Kollaborationsmöglichkeiten und neue KI-Funktionen bei. Gleichzeitig gibt es auch Veränderungen – vor allem beim Editor und bei Layouts. Vereinheitlichte Oberfläche: Atlassian Home, „Deine Arbeit“ & Smart Links In Data Center wird Confluence häufig über eine eigene URL und eigene Dashboards genutzt – Jira und andere Tools laufen daneben. In der Cloud sitzt Confluence in einer gemeinsamen Plattform: Atlassian Home / „Deine Arbeit“ / „Für dich“ fassen Aufgaben, Erwähnungen und zuletzt bearbeitete Seiten produktübergreifend zusammen. Confluence-Seiten stehen dort neben Jira-Issues in einem gemeinsamen Feed. Eine globale Suchleiste und „Recent Work“ ersparen das Rätselraten: „In welchem Space lag noch mal diese Richtlinie?“   Smart Links: Verlinkst du in einer Confluence-Seite einen Jira-Issue, eine andere Confluence-Seite oder z. B. eine Google-Drive-Datei, wird der Link automatisch zur Karte mit Metadaten und Vorschau. Viele Aktionen funktionieren direkt in dieser Karte – z. B. den Status eines Tickets sehen oder Details ausklappen, ohne die Seite zu verlassen. Für Nutzer bedeutet das: Weniger Kontextwechsel zwischen Tools, mehr Informationen auf einen Blick. Gleichzeitig sind die Startseiten weniger frei konfigurierbar als klassische, selbst gebaute Dashboards in Data Center – man gibt etwas Layout-Freiheit zugunsten einer einheitlichen User Experience ab. Identität & Login: Atlassian Account statt reinem AD-User Data Center: Login über euer eigenes Verzeichnis In Confluence Data Center hängen eure Logins meistens an eurem Unternehmens-Verzeichnis: Active Directory oder LDAP, oft zentral über Crowd angebunden. Ihr meldet euch mit euren gewohnten Firmen-Zugangsdaten an. Benutzer, Gruppen und Berechtigungen liegen komplett in eurer Hand. Kurz gesagt: Identität und Rechte werden im eigenen Haus verwaltet. Cloud: Atlassian Account als gemeinsame Identität In der Cloud kommt eine zusätzliche Schicht dazu: der Atlassian Account. Jede Person hat einen Account für alle Atlassian-Cloud-Produkte (Jira, Confluence, Trello usw.). Dieser Account kann mit eurem Identity Provider (z. B. Azure AD, Okta) verbunden werden. Der Login läuft dann meist über Single Sign-On (SSO) und MFA, also weiterhin mit eurem Firmen-Login. Es gibt Managed Accounts (von eurer Organisation verwaltet) und unmanaged Accounts (z. B. privat angelegte Konten). Profilangaben wie Name, Foto oder Zeitzone sind übergreifend in allen Atlassian-Cloud-Produkten sichtbar. Wenn ihr früher schon Trello oder andere Atlassian-Tools mit Firmen-Mail privat genutzt habt, kann es nötig sein, dass diese Konten einmalig von eurer Organisation „geclaimt“ werden. Für Nutzer bedeutet das: Ihr habt einen Login für alle Atlassian-Cloud-Tools. Ihr müsst euch keine verschiedenen Passwörter für Jira, Confluence & Co. merken. Euer Profil ist überall gleich – das erleichtert Zusammenarbeit und Erwähnungen. Für euch fühlt es sich weiterhin wie ein normaler Unternehmens-Login an. Der Unterschied passiert im Hintergrund: Atlassian Account + IdP + Guard/Access arbeiten zusammen Relevanz für regulierte Unternehmen Identity Lifecycle (Onboarding, Rollenwechsel, Offboarding) lässt sich zentral steuern. Zugriffe, Änderungen und Logins sind besser nachvollziehbar. Atlassian Cloud bringt geprüfte Sicherheits- und Compliance-Standards mit (z. B. ISO 27001, SOC 2). Damit verschiebt sich ein Teil der technischen Verantwortung zu Atlassian…