Datenzugriff
Auf welche Ablagen und Systeme darf das Werkzeug zugreifen, und welche Datenklassen sind im Spiel? Diese Zuordnung entscheidet zugleich über den Bezugsweg.
KI-Anwendungen · Agentisches Arbeiten
Cowork steht für einen Schritt, den viele Unternehmen gerade zum ersten Mal betrachten: Claude bekommt eine Aufgabe statt einer Frage und arbeitet sie mehrschrittig ab - mit Zugriff auf Dateien, Werkzeuge und Systeme. Die entscheidende Frage lautet dann: Worauf darf die KI zugreifen, was darf sie tun, und woran sehen wir hinterher, was passiert ist?
Der Unterschied zum Chatfenster ist die Arbeitsweise: Ein agentisches Werkzeug plant Zwischenschritte, greift auf Dateien und Werkzeuge zu und legt am Ende ein Arbeitsergebnis vor - statt eines Textabschnitts, den jemand weiterverarbeitet.
z. B. Statusbericht aus verstreuten Quellen
Sobald ein Werkzeug selbst tätig wird, ist nicht die Modellauswahl der kritische Punkt, sondern die Reichweite: welche Ablagen, welche Systeme, welche Aktionen.
Agent handelt im Rechtekontext einer Person
Der Funktionsumfang entwickelt sich schnell. Wir führen hier keine Funktionsliste, keine Editionen und keine Preise auf - was zum Zeitpunkt Ihres Vorhabens gilt, prüfen wir gemeinsam.
Reif für abgegrenzte, prüfbare Aufgaben
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Vor dem ersten Agenten
Ein agentisches Werkzeug ist so sicher wie die Berechtigungen, die es erbt, und so nachvollziehbar wie die Protokolle, die es hinterlässt.
Auf welche Ablagen und Systeme darf das Werkzeug zugreifen, und welche Datenklassen sind im Spiel? Diese Zuordnung entscheidet zugleich über den Bezugsweg.
Ein Agent handelt im Rechtekontext einer Person. Berechtigungshygiene kommt deshalb vor der Einführung - nicht als Nachbesserung, wenn etwas aufgefallen ist.
Welche Schritte hat das Werkzeug ausgeführt, auf welche Quellen hat es sich gestützt, was wurde verändert? Ohne Protokoll ist weder Qualitätsprüfung noch Auskunft an Datenschutz oder Revision möglich. Die Protokollierungsfähigkeit für Cowork-Sitzungen wurde vergleichsweise spät nachgerüstet - wir prüfen für jeden konkreten Fall, ob sie bereits trägt.
Welche Aufgaben dürfen abgegeben werden, wo bleibt die Freigabe beim Menschen, wer verantwortet das Ergebnis? Eine Leitlinie, die den Alltag beschreibt statt nur zu verbieten.
Ein Format, bevor irgendetwas beschafft wird - unabhängig davon, für welches Werkzeug Sie sich später entscheiden.
Vom ersten Piloten bis zum produktiven Betrieb - die Felder lassen sich einzeln oder kombiniert angehen.
Die Schwester-Seite: über welchen Weg Claude bezogen wird, wer dabei Ihr Auftragsverarbeiter ist und wie Rollout und Governance aussehen.
Mehr erfahren LeistungWenn die Aufgabe eigentlich lautet: Antworten aus den eigenen Dokumenten, mit Quellenangabe. Häufig der passendere Baustein als ein Agent.
Mehr erfahren FormatAus einer Idee wird ein bewerteter, umsetzbarer Anwendungsfall - mit Aufwand, Nutzen und den Voraussetzungen, die intern geklärt sein müssen. Der passende Einstieg, wenn eine konkrete Aufgabe schon feststeht.
Jetzt anfragenWir starten bei einer konkreten Aufgabe, nicht bei einer Produktentscheidung.
Ein abgegrenzter erster Anwendungsfall statt eines Grundsatzbeschlusses - damit fangen wir an.
Reifegrad „Naheliegend“: Das Fundament setzen wir produktiv ein, einen veröffentlichten Referenzfall in genau diesem Zuschnitt gibt es noch nicht.
Wir setzen agentische Claude-Werkzeuge für Recherche, Dokumentenaufbereitung und Entwicklung selbst ein. Wo sie tragen und wo sie an Grenzen stoßen, wissen wir aus der Nutzung, nicht aus Produktankündigungen.
Aus Dokumentations- und Wissensplattformen im KRITIS-Umfeld kennen wir gewachsene Berechtigungsstrukturen und wissen, wie man sie ordnet, bevor ein Werkzeug sie wirksam macht.
Claude Cowork ist Anthropics offizieller Produktname für agentisches Arbeiten mit Claude: Claude bekommt eine Aufgabe statt einer Frage und arbeitet sie mehrschrittig ab. Eine Funktionsliste führen wir bewusst nicht - das Feld bewegt sich schneller, als eine Seite es abbilden kann. Was zum Zeitpunkt Ihres Vorhabens verfügbar ist, klären wir im Gespräch.
Das hängt am Bezugsweg und am tatsächlichen Verbrauch. Wir rechnen das für Ihren konkreten Anwendungsfall durch, statt eine Zahl zu nennen, die für Ihre Situation nicht stimmt.
Nicht zwingend. Für einen ersten, klar abgegrenzten Anwendungsfall reicht in aller Regel ein fertiges Produkt. Ob eigene Infrastruktur sinnvoll wird, entscheidet sich an Datenresidenz, eigenen Integrationen und vorhandener Cloud-Kompetenz. Inzwischen lässt sich Cowork auch über Azure beziehungsweise Microsoft Foundry anbinden - relevant, wenn Ihr Bezugsweg für Claude bereits über diese Schwesterseite feststeht.
Häufig ja. Wo ein Vorgang vollständig regelbasiert ist, ist eine klassische Prozessautomatisierung robuster und billiger als ein Agent - dann ist das der passendere Baustein, und das sagen wir dann auch. Ein Agent lohnt sich dort, wo Aufgaben zwar wiederkehren, aber Urteilsvermögen brauchen.
Ja, und das ist häufig der bessere Einstieg. Eine Nutzungsleitlinie und ein geklärter Rahmen gelten auch für die Werkzeuge, die Ihre Teams heute schon ausprobieren. Der Enablement-Workshop endet genau mit diesem Ergebnis.