KI-Anwendungen · KI-gestützte Entwicklung

Wenn KI Code schreibt, entscheidet die Governance, ob es im Unternehmen tragfähig ist.

KI-Agenten schreiben, prüfen und testen heute ganze Änderungen. Solange eine Person das für sich nutzt, ist das eine Werkzeugfrage. Sobald ein Team damit arbeitet, wird daraus eine Frage nach Zugriff, Zugangsdaten und Freigaben. Wir richten beides ein: den produktiven Einsatz und die Regeln, die kein Entwickler auf dem eigenen Gerät wegkonfiguriert.

Agent, Regelwerk, Befähigung - drei Bausteine

Zentrale Regeln statt Einzelkonfiguration

Welche Befehle ohne Rückfrage laufen dürfen, welche Verzeichnisse tabu sind, welche Anbindungen erlaubt sind und mit welchem Konto sich das Werkzeug anmeldet - keine Entwicklerentscheidungen mehr, sobald Sicherheit oder Mitbestimmung mitreden.

Lokal nicht überschreibbar

Befähigung der Teams

Der Unterschied zwischen einem Demo-Ergebnis und belastbarer Arbeit liegt in der Arbeitsweise: Aufgaben richtig zuschneiden, Kontext bereitstellen, Ergebnisse prüfen. Das ist erlernbar.

Schulung am echten Repository

Aus dem eigenen Betrieb

Wir entwickeln selbst KI-gestützt - täglich

Diese Seite beschreibt kein Beratungsangebot über ein Werkzeug, das wir nur kennen. Wir arbeiten selbst so, inklusive der Reibung, die dabei entsteht.

Im eigenen Alltag im Einsatz

Unsere Entwicklungsarbeit läuft überwiegend mit Claude Code - mit denselben Fragen nach Zugriff, Zugangsdaten und Prüfung, die wir bei Ihnen klären.

Wir kennen die Stolperstellen

Wo ein Agent zu viel darf, wo eine Vorgabe still nicht ankommt und wo eine Prüfung fehlt: am eigenen Aufbau durchgespielt, nicht nur gelesen.

Keine Produktivitätsversprechen

Wir nennen keine Prozentzahl. Was der Einsatz bringt, hängt an Codebasis, Testabdeckung und Arbeitsweise - das lässt sich bei Ihnen messen, nicht auf einer Website behaupten.

Vier Phasen bis zum geregelten Einsatz

Der Rahmen steht vor der Verteilung an alle, nicht danach.

  1. Rahmen klären

    • An welchen Repositories und Systemen darf KI-gestützt gearbeitet werden - und an welchen nicht
    • Welche Zugangsdaten und Geheimnisse dürfen nie in Reichweite geraten
    • Abstimmung mit Sicherheit, Datenschutz und Mitbestimmung, bevor verteilt wird
  2. Regelwerk aufsetzen

    • Erlaubte und verbotene Aktionen festlegen, statt jede Rückfrage einzeln zu beantworten
    • Anbindungen an Fachsysteme auf eine geprüfte Liste begrenzen
    • Anmeldeweg und Organisation fest vorgeben, damit keine privaten Konten im Spiel sind
  3. Zentral verteilen

    • Vorgaben über das vorhandene Endpoint-Management ausrollen, etwa per Intune
    • Nachweisen, dass die Regel auf dem Gerät tatsächlich angekommen ist
    • Nutzungsdaten erfassen, ohne Prompt-Inhalte mitzuschreiben
  4. Team befähigen

    • Arbeitsweise am echten Repository statt an einem Beispielprojekt
    • Klare Linie, wo geprüft, getestet und wo weiterhin selbst geschrieben wird
    • Nachsteuern an den Stellen, an denen das Regelwerk im Alltag nicht trägt

Governance

Die drei Fragen, an denen der Unternehmens-Einsatz hängt

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Ein Agent, der lesen und schreiben darf, braucht eine Grenze. Das ist die erste Frage, die eine Sicherheitsprüfung stellt.

  • Geregelt Freigegebene Repositories, gesperrte Pfade und eine Liste erlaubter Anbindungen an Fachsysteme.
  • Ohne Regel Der Zugriffsumfang entspricht dem, was das Konto der jeweiligen Person zufällig hergibt.

Wird bei Ihnen längst KI-gestützt entwickelt - nur ohne Regeln dafür?

Dann steht der Rahmen an: welche Repositories, welche Zugangsdaten, welche Freigaben.

Der Rahmen kommt auf das Gerät - oder er wirkt nicht.

Zentrale Vorgaben helfen nur, wenn sie ankommen. Wo ein Endpoint-Management vorhanden ist, verteilen wir die Konfiguration darüber - per Intune als Richtlinie oder Konfigurationsdatei, mit Prüfung am Gerät, ob die Vorgabe tatsächlich greift.

Auch das bleibt eine Kontrolle auf dem Endgerät und keine Sicherheitsgrenze. Sie gehört in ein Zero-Trust-Modell für KI-Agenten, nicht an dessen Stelle.

Entwicklerteam an Arbeitsplätzen mit mehreren Monitoren und Code auf den Bildschirmen

Was wir dafür mitbringen

Damit Sie einordnen können, worauf die Empfehlung beruht.

Endpoint-Management mit Intune

Das Verteilen und Erzwingen von Konfigurationen über Intune gehört zu unserem Kerngeschäft; genau darüber laufen auch die zentralen Vorgaben für Entwicklungsassistenten.

Berechtigungen für Maschinen und Agenten

Eigene Identitäten mit begrenztem Rechteumfang statt geliehener Anmeldungen sind Teil unserer Berechtigungsarbeit in regulierten Umgebungen - beschrieben unter „Identität und Zugriff“.

Was vor der Einführung meist noch offen ist

Ist das nicht einfach „Vibecoding“?

Für einen Prototypen oder ein internes Hilfsmittel ist Code aus Prompts ohne Einzelprüfung legitim und oft der schnellste Weg. Die Grenze liegt dort, wo Software produktiv geht: Ab da braucht sie dieselbe Prüfung, dieselben Tests und dieselbe Betriebsverantwortung wie jeder andere Code. Genau an dieser Grenze setzen wir an.

Wir betreiben unsere Modelle über Azure - ändert das etwas?

Ja. Zentrale Vorgaben aus der Cloud-Verwaltung des Anbieters erreichen Installationen nicht, die über Microsoft Foundry oder einen anderen eigenen Endpunkt laufen. Anthropic bietet dafür mit dem Claude Apps Gateway einen eigenen Weg zur zentralen Steuerung; wer ohnehin auf Endpoint-Management setzt, kommt in der Praxis meist über Intune ans Ziel.

Was sieht der Arbeitgeber von der Nutzung?

Das ist eine bewusste Entscheidung, keine Nebenwirkung. Nutzungsdaten wie Sitzungen, Kosten und Werkzeugentscheidungen lassen sich erfassen, während Inhalte standardmäßig unkenntlich bleiben; das Mitschreiben von Prompt- und Antworttexten muss ausdrücklich eingeschaltet werden. Deshalb gehört diese Entscheidung vor die Mitbestimmung. Eine rechtliche Bewertung leisten wir nicht.

Wer verantwortet den Code am Ende?

Ihr Team, unverändert. KI-gestützte Entwicklung verschiebt, wie ein Entwurf entsteht - nicht, wer für das Ergebnis geradesteht. Review, Tests und Freigabeprozesse bleiben bestehen.

Legen Sie uns auf ein bestimmtes Werkzeug fest?

Nein. Wir arbeiten selbst überwiegend mit Claude Code und kennen dessen zentrale Steuerung im Detail; der Rahmen aus Zugriffsumfang, Geheimnis-Schutz, abgestuften Freigaben und zentraler Verteilung ist auf andere Entwicklungsassistenten übertragbar.

Welche Regeln sollen für Coding-Agents bei Ihnen gelten?

06102 / 7488091 web@jl.digital